| Nachrichten 2005 |
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01.07.2005 Wien (pte) - Umweltgruppen
wie der WWF und Greenpeace warnen vor der |
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10.03.2005 Frankfurt a. M.(WWF): Der Iberische Luchs ist die bedrohteste Katze der Welt. Wie die Umweltschutzorganisation WWF heute mitteilt, streifen nach neuesten Zählungen nur noch zwei Bestände dieses Räubers, mit zusammen etwa 100 Tieren, durch Spanien und Portugal. Vor nur zwei Jahren konnten noch 160 Individuen gezählt werden. Der Pardelluchs, wie er auch genannt wird, blickt daher in eine düstere Zukunft: Sollten die EU und Spanien nicht unmittelbar handeln, wird der Iberische Luchs in wenigen Jahren aussterben. Ein letztes Rückzugsgebiet hat die seltene Katze im Nationalpark Coto de Doñana in Südspanien gefunden. Ausgerechnet dort ließ die spanische Regierung im letzten Jahr eine Sandpiste asphaltieren zum Teil mit EU-Geldern. Die Straße nach El Rocio verläuft quer durch den Lebensraum einer der beiden Luchspopulationen. Seitdem sind hier bereits mehrere Tiere Unfällen zum Opfern gefallen. Es kann nicht sein, dass die EU einerseits den Schutz der Luchse finanziell fördert und gleichzeitig Mittel für die Zerstörung seines Lebensraums bewilligt, ärgert sich WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Der Zustand der Bestände ist so kritisch, dass jeder einzelne Unfall die Luchse einen Schritt näher ans Aussterben bringt, beschreibt Homes die Situation. Er unterstreicht, dass der WWF bereits vor Jahren auf die Gefährdung des Iberischen Luchses durch den Straßenverkehr hingewiesen hat. Autounfälle sind inzwischen die Todesursache Nummer 1 geworden, so Homes. Nach Ansicht des WWF müssen bei der anstehenden Reform der EU-Strukturfonds solche Inkonsequenzen verhindert werden. Projekte, die den Iberischen Luchs oder andere gefährdete Arten bedrohen, dürften keine Fördermittel der EU erhalten. Der WWF fordert die spanische Regierung auf, alle Lebensräume des Iberischen Luchses unter strengen Schutz zu stellen und über Korridore miteinander zu verbinden. Nur so kann ein Austausch zwischen den beiden Populationen ermöglicht und Inzucht verhindert werden. Zudem muss die Straße nach El Rocio wieder geschlossen werden. WWF-Artenschutzexperte Homes: Europa sieht sich oft als Vorbild in Sachen Natur- und Umweltschutz. Wir können nicht zulassen, dass in einem reichen und fortschrittlichen Land wie Spanien, die bedrohteste Wildkatze der Welt ausstirbt. |
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| 16.
Februar 2005 Portugals Meeresbewohner waren die Stars in Schweden Luz de Tavira (marisol): "Fische der Algarve" wurde im Rahmen der Gourmand World Cookbook Awards am 11. Februar als eines der vier besten Fisch- und Seafood-Kochbücher weltweit ausgezeichnet. An den Feierlichkeiten zum zehnten "Gourmand Gookbook Award" am 11. Februar 2005 im schwedischen Örebro nahmen über 375 Verleger und Autoren aus 29 Ländern teil. Die Verleihung der Preise und das anschließende Galadinner fanden in Gegenwart des schwedischen Kultusministers statt und wurden von der nationalen und internationalen Presse sowie namhaften TV-Sendern begleitet, darunter BBC, CNN, TBS Tokyo und Gambero Rosso (Italien). Für den Award war auch ein herausragendes Buch aus Portugal nominiert: "Fische der Algarve" von Nico Böer, erschienen auf deutsch in der Edition Marisol mit Sitz in Tavira, Algarve/Portugal. Das Buch, das im gleichen Wettbewerb bereits als bestes deutschsprachiges Fisch- und Seafood-Kochbuch des Jahres 2004 ausgezeichnet wurde, gewann nun auch noch den Titel "Best in the World", als eines der vier weltbesten Bücher in seiner Kategorie. "Es ist ein überaus
kreatives Buch, das Lust auf Fisch macht, wunderschön gestaltet und
in hervorragender Ausstattung", lobt Award-Gründer Edouard Cointreau.
Cointreau weiter: "Während sich Fisch scheinbar grenzenlos durch
die Meere bewegt, ist seine Zubereitung immer stark lokal geprägt.
Dies zeigt die portugiesische Algarve mit ihrer genuinen Fischküche." Über den Award |
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| 8.12.2004 "Loro Parque" auf Teneriffa plant umstrittene Schwertwalhaltung München (wdcs): Der Vergnügungspark "Loro Parque" auf Teneriffa hat begonnen, eine Anlage für die Haltung von Schwertwalen zu errichten. Bereits im Frühjahr 2005 sollen vier Schwertwale (Orcinus orca) von "Sea World" aus den USA auf die Kanarischen Inseln gebracht werden. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS ist besorgt über den fortwährenden Handel mit diesen Meeressäugern und sieht darin einen Verstoß gegen die Gesetzgebung der Europäischen Union. "Die WDCS ist davon überzeugt, dass ein Import - auch von in Gefangenschaft geborenen Schwertwalen - gegen die durch das Artenschutzabkommen vorgegebene EU-Gesetzgebung verstößt. Diese untersagt einen Handel mit Walen und Delfinen für kommerzielle Zwecke", erläutert Nicolas Entrup, Sprecher der WDCS. Zurzeit werden weltweit 46 Schwertwale in fünf verschiedenen Ländern zur Schau gestellt. Alleine in diesem Jahr sind bereits sechs Orcas, darunter zwei junge Kälber, in Gefangenschaft gestorben. Seit 1961 wurden mindestens 135 Orcas aus freier Wildbahn für die Haltung in Gefangenschaft entnommen. Mehr als 80 Prozent dieser Tiere sind heute tot. "Wird der geplante Import tatsächlich durchgeführt, so müssen nicht nur die betroffenen Individuen weiter leiden, auch die Nachfrage nach Schwertwalen durch andere Vergnügungsparks kann dadurch angeheizt werden. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Wildfänge steigt und die Bedrohung frei lebender Orcapopulationen nimmt zu", ergänzt Entrup von der WDCS. Aus freier Wildbahn entnommene Tiere haben in Gefangenschaft eine durchschnittliche Lebensdauer von weniger als sechs Jahren. In freier Wildbahn erreichen Weibchen ein durchschnittliches Alter von etwa 60 Jahren, können jedoch auch bis zu 90 Jahre alt werden. Männchen werden durchschnittliche etwa 30 Jahre alt und haben eine maximale Lebenserwartung von ca. 50 Jahren. Auf Grund der hohen Sterblichkeitsrate in Gefangenschaft ist die Nachfrage nach neuen Tieren groß. Der Preis eines Wildfangs wird auf eine Million Euro geschätzt. Die Überlebensrate der in Gefangenschaft geborenen Orcas liegt bei nur 41 Prozent. "Wir sind zutiefst enttäuscht, dass die spanischen Behörden den Bau einer neuen Anlage mit Becken für Schwertwalhaltung erlauben, wo es doch offensichtlich ist, dass sich diese Tiere für die Haltung in Gefangenschaft nicht eignen", sagt Nicolas Entrup von der WDCS. |
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